Gartentherapie

Gartentherapie – Mehr als bloße Gartenarbeit!

Gartentherapie Gartentherapie bezeichnet die aktive Auseinandersetzung mit der Natur, bei der gärtnerische Tätigkeiten und Naturerlebnisse zur Steigerung des körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens der Menschen zum Einsatz kommen. Gartentherapie ist ein ganzheitlicher, kostengünstiger Ansatz für Einzelpersonen oder Gruppen und bietet eine stationäre und ambulante Ergänzung oder Alternative zu herkömmlichen therapeutischen Strategien.

Ein Garten ist für alle da!

Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten und unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, können am Gartenleben teilhaben. Im Mittelpunkt steht hierbei der einzelne Mensch. Er wird als Ganzes gesehen und seine individuellen Bedürfnisse, Ressourcen und Potenziale bestimmen die Aktivitäten.

Nicht auf das „Wo“, auf das „Wie“ kommt es an.

Das gesundheitsfördernde Potenzial der Natur kann sich in allen natürlichen Umgebungen entfalten und es benötigt keinen extra hierfür angelegten Garten. Gärtnerische Tätigkeiten mit Pflanzen können jahreszeitenunabhängig im Freien oder in Innenräumen durchgeführt werden – im Gewächshaus, im Wohnzimmer, im Gemeinschaftsraum, im Klassenzimmer, auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Innenhof, im Krankenzimmer, im Park und an vielen anderen Orten.

„Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.“Charles Dudley Warner (1829-1900), amerikanischer Jurist, Journalist und Schriftsteller