Tastsinn – berühren und berührt werden!

Unsere Haut schützt uns vor Kälte, Hitze, Strahlungen und chemischen Substanzen. Sie bildet eine Barriere für Keime und Schmutz und reguliert über Schweiß unsere Körpertemperatur. Wenn wir berühren oder berührt werden, ist sie die Schnittstelle zur Außenwelt. Durch sie nehmen wir uns selbst und unsere Umwelt wahr. Sie ist das größte unserer Sinnesorgane, umfasst eine Fläche von rund zwei Quadratmetern und wiegt bis zu zehn Kilogramm.

Weiterlesen …Tastsinn – berühren und berührt werden!

Unsere Augen leisten Unvorstellbares

Rund 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt werden uns durch den Sehsinn geliefert. Jede Sekunde nehmen unsere Augen mehrere Milliarden Lichtsignale auf und leiten pro Sekunde 10 Millionen Informationen an das Gehirn weiter.

Damit wir die Welt bunt und kontrastreich sehen können, verfügt unsere Netzhaut über lichtempfindliche Nervenzellen. Die 120 Millionen sogenannten Stäbchen ermöglichen uns das Hell-Dunkel-Sehen und die ca. 60 Millionen Zapfen sind verantwortlich dafür, dass wird die Welt in Farben sehen. Wir können etwa 150 Farbtöne unterscheiden und diese bis zu zehn Millionen Farbabstufungen kombinieren.

Weiterlesen …Unsere Augen leisten Unvorstellbares

Durch die Ohren mit der Welt verbunden!

„Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein.“ Lorenz Oken (1779-1851)

Obwohl wir meinen, unsere Umwelt vor allem über das Sehen wahrzunehmen, spielt auch das Hören eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der Hörsinn bildet sich von allen unseren Sinnen zuerst. Bereits in der 8 Schwangerschaftswoche beginnen sich die Hörorgane zu entwickeln, sodass das ungeborene Baby bereits ab der 28. Schwangerschaftswoche akustisch wahrnehmen kann, was um es herum passiert. Die frühesten akustischen Erfahrungen, die wir wahrnehmen sind der Herzschlag unserer Mutter und das Rauschen des Blutes in ihren Adern. Diese Erfahrungen prägen uns ein Leben lang und sind der Grund, warum wir Geräusche, die dem eines Herzschlags ähneln, besonders beruhigend finden.

Weiterlesen …Durch die Ohren mit der Welt verbunden!

Düfte sind Erinnerungen!

Der Geruchssinn ist unser ältester und sogar lebenswichtigster Sinn. Vor allem in der Frühzeit der Menschheit hatte er eine wichtige Funktion. Er schützte uns vor Gefahren wie Gift, Feuer oder Gase. Er ermöglichte uns, Regen und drohende Gewitter zu riechen, half dabei, Wasser und Nahrung zu finden und genießbare Lebensmittel von ungenießbaren, faulen oder giftigen zu unterscheiden und er sagt uns bei der Partnerwahl noch heute ob „die Chemie stimmt“!

Doch wie funktioniert Riechen eigentlich?

Weiterlesen …Düfte sind Erinnerungen!

Ich werde Gartentherapeut*in!

GartentherapieDu bist auf der Suche nach einer Tätigkeit, die Natur und Menschen verbindet? Du arbeitest schon in einem Pflegeberuf oder bist pädagogisch tätig und möchtest Dich im grünen Bereich weiterbilden? Vielleicht möchtest Du auch einfach mal was ganz neues machen, und dass vielleicht auch nur für Dich?

Dann könnte die Ausbildung „Gartentherapeut*in“ etwas für Dich sein! In Deutschland, Österreich und in der Schweiz gibt es verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, die ich Dir zusammengestellt habe!

Weiterlesen …Ich werde Gartentherapeut*in!

Sinne: Tore zur Außenwelt

Erst durch äußere Reize, die wir über unsere Sinnesorgane aufnehmen, können wir die Welt um uns erfahren, verstehen und auf sie reagieren. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen sind unsere Schlüssel zur Welt, die durch Gartentherapie aktiviert werden können.

Sinnesreize werden an das zentrale Nervensystem weitergeleitet und im Gehirn und Rückenmark verarbeitet. Jeder Sinnesreiz wird im Gehirn geordnet, verarbeitet, verknüpft, interpretiert und als Erfahrung abgespeichert – dieser Prozess heißt sensorische Integration!

Weiterlesen …Sinne: Tore zur Außenwelt

Pflanzen: Werkzeuge der Gartentherapie

Auch wenn der Garten in der Gartentherapie eine wichtige Rolle einnimmt, sind es doch vor allem die Pflanzen, auf die es ankommt. Sie sind mehr als nur Gestaltungselement und Arbeitsmaterial. Sie sind Therapeut, Partner, Seelenspiegel, Medium, Werkzeug, Freund und Orientierungshilfe!

Daher möchte ich Euch heute einen Einblick in verschiedene Aufgabenbereiche geben, die Pflanzen in der Gartentherapie übernehmen können und was bei der entsprechenden Pflanzenauswahl zu beachten ist.

Weiterlesen …Pflanzen: Werkzeuge der Gartentherapie

Baden im Wald

Für mich ist Gartentherapie mehr, als die reine Tätigkeit im Garten. Sicher, im Garten können wir nach unseren Vorstellungen die Natur gestalten. Wir graben um, säen, gießen, pflegen, ernten, sind eben körperlich und geistig tätig. Doch die Natur hört nicht am Gartenzaun auf. Außerhalb des Gartenzauns, hat die Natur keine bessere aber eine andere Qualität. Hier können wir zwar nicht mit Säge, Spaten und Schere agieren, hier können wir dafür aber einfach sein und wieder mit uns selbst und unseren Wurzel in Kontakt kommen – wie beim Waldbaden!

Weiterlesen …Baden im Wald

Mit 3 x 3 x 3 bist Du beim Giersch dabei!

In der Gartentherapie sind Wildkräuter ein wunderbares Medium, um unser gesundheitliches Wohlbefinden zu stärken – sie sind ein Genuss für alle Sinne. Jetzt im Mai tut es mir persönlich immer ein ganz besonderes Kraut an: der Giersch (Aegopodium podagraria)!

In der Küche können die frischen Triebe als Salat gegessen, zu einer Quiche verarbeitet oder als Tee getrunken werden. Meine Gierschleibspeise ist Gierschpesto – das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen.

Weiterlesen …Mit 3 x 3 x 3 bist Du beim Giersch dabei!

Therapiegartenplanung – die Bestandsaufnahme!

Jeder Garten kann ein Therapiegarten werden!
Bei der Planung eines Therapiegartens kommt es weniger auf die Größe als auf die Gestaltung und die Ausstattung an. Die Gestaltung des Gartens sollte sich an den körperlichen, geistigen und/oder seelischen Ressourcen und Bedürfnissen der Zielgruppe orientieren. Soll der Garten durch mehrere Zielgruppen genutzt werden, orientiert sich die Gestaltung an der Zielgruppe, die die meisten Anforderungen an die Gestaltung hat. So ist gewährleistet, dass alle Zielgruppen den Garten nutzen können. Sollte ein Garten nicht umgestaltet werden können, bestimmt die vorhandene Gestaltung und Ausstattung die Zielgruppe, die in ihm aktiv werden kann.

Weiterlesen …Therapiegartenplanung – die Bestandsaufnahme!